Professor Dr. Lambert T. Koch ist „Rektor des Jahres“

26.02.19

Deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind mit ihren Hochschulleitungen insgesamt zufrieden

Professor Dr. Lambert T. Koch, Rektor der Universität Wuppertal, erhält zum vierten Mal die Auszeichnung „Rektor/Präsident des Jahres“, die der Deutsche Hochschulverband (DHV) zum elften Mal vergibt. Der Ökonom hatte bereits in den Jahre 2011, 2014 und 2017 die vom DHV verliehene Auszeichnung zuerkannt bekommen. Im Rektorenranking des DHV hatte er seit 2010 sechs Mal Platz zwei belegt.

Mit dem von Santander Universitäten im Rahmen der Kooperation mit dem DHV gestifteten Preis würdigt die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine vorbildliche Amtsführung. Der Preisträger wurde in einer Online-Umfrage unter den mehr als 31.000 Mitgliedern des Verbandes ermittelt. An der Abstimmung vom 12. November bis 12. Dezember 2018 nahmen 5.305 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler teil.

Mit der Prädikatsnote 1,39 erzielte Professor Koch die Bestbewertung. Denkbar knapp hinter Koch folgt Professor Dr. Johannes Wessels, Rektor der Universität Münster und Vorjahres-sieger, mit einer Note von 1,57 auf Position zwei. Auf Rang drei und vier folgen der „Rek-tor/Präsident des Jahres 2016“ und Rektor der Universität Hohenheim, Professor Dr. Stephan Dabbert, mit einer Bewertung von 1,58 und der Rektor der Universität Bonn, Professor Dr. Dr. h.c. Michael Hoch, mit einer Bewertung von 1,73. Platz 5 teilen sich der Rektor der RWTH Aachen, Professor Dr. Ulrich Rüdiger, und der Rektor der Universität Tübingen, Professor Dr. Bernd Engler, mit einer Note von 1,86.

Für das Rektorenranking wurden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gefragt, inwieweit sie die jeweiligen Amtsinhaberinnen und Amtsinhaber als geeignet zur Leitung der Hochschule ansehen. Dabei konnten sie ihre an Schulnoten orientierte Bewertung auf sechs Stufen von „ideale Besetzung“ (Note 1) bis „denkbar schlechteste Besetzung“ (Note 6) angeben. Über alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemittelt, erhielten die deutschen Rekto-rinnen und Rektoren bzw. Präsidentinnen und Präsidenten von den Wissenschaftlerinnen und WissenschaftlernDer besseren Lesbarkeit halber gelten alle maskulinen Personen- und Funktionsbezeichnungen auf unseren Seiten für Frauen und Männer in gleicher Weise. Es gilt: Pronuntiatio sermonis in sexu masculino ad utrumque sexum plerumque porrigitur (Corpus Iuris Civilis Dig. 50,16,195, veröffentlicht 533 n. Chr.), übersetzt: Die Redeform im männlichen Geschlecht erstreckt sich für gewöhnlich auf beide Geschlechter. die Durchschnittsnote „Befriedigend plus“(2,65).

In die Bewertung kamen nur Hochschulen mit Rektorinnen und Rektoren bzw. Präsidentinnen und Präsidenten, die zu Beginn der Abstimmung mindestens 100 Tage im Amt waren und für die mindestens 30 Bewertungen abgegeben wurden. Die wissenschaftliche Leitung und Durchführung des Rankings, das schließlich 60 Hochschulen erfasste, lag in den Händen des Zentrums für Evaluation und Methoden der Universität Bonn. Das detaillierte Ergebnis ist in der März-Ausgabe der Zeitschrift „Forschung & Lehre“ zu finden und kann unter dem Link www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/presse/ranking-dhv_2019.pdf  abgerufen werden.

Der Preis „Präsident/Rektor des Jahres“ wird im Rahmen der Gala der Deutschen Wissenschaft verliehen, die am 8. April 2019 am Vorabend des 69. DHV-Tags in Berlin stattfinden wird. Mit dem von Santander Universitäten bereits zum fünften Mal gestifteten Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro soll der Preisträger ein hochschulbezogenes Projekt finanzieren.


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