Wer wird „Student/-in des Jahres“?

31.10.19

DSW und DHV würdigen erneut studentisches Engagement

Wer wird „Student/in des Jahres“? Der Deutsche Hochschulverband (DHV) und das Deutsche Studentenwerk (DSW) schreiben zum fünften Mal den Preis für studentisches Engagement aus, den sie vor vier Jahren gemeinsam ins Leben gerufen haben. Das Preisgeld beträgt 5.000 Euro und wird vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gestiftet. DHV und DSW wollen mit dem Preis diejenige Studentin, denjenigen Studenten oder ein Studierendenteam auszeichnen, die, der oder das ein über die Leistungen im Studium hinausgehendes, herausragendes Engagement zeigt, welches möglichst einzigartig und innovativ sein sollte. Es besteht dabei keine Beschränkung, in welcher Art und Weise dies gelungen ist. Der Preis wird auf der „Gala der Deutschen Wissenschaft“ am 6. April 2020 in Berlin verliehen.

„Es gibt viele unter den 2,9 Millionen Studierenden, die über ihr Fachstudium hinaus in Staat und Gesellschaft, Politik und Vereinen, vor allem aber ehrenamtlich und altruistisch engagiert sind“, erklärten DHV-Präsident Professor Dr. Bernhard Kempen und DSW-Präsident Professor Dr. Rolf-Dieter Postlep. „Dieses Engagement wollen DHV und DSW mit der Auszeichnung ,Student/in des Jahres’ sichtbarer machen, indem sie einem besonders positiven Beispiel studentischen Engagements Öffentlichkeit verschaffen.“

Beide Verbände rufen dazu auf, bis zum 31. Dezember 2019 Kandidatinnen und Kandidaten für die Auszeichnung vorzuschlagen. Interessierte Vertreter der Medien finden nähere Informationen im folgenden Ausschreibungstext:    
www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/pm/student-des-jahres.pdf

Bisherige Preisträger waren:

  • der Medizinstudent Christoph Lüdemann von der Universität Witten/Herdecke, der über den von ihm mitaufgebauten Verein „L‘appel Deutschland“ Hilfe zur Selbsthil-fe in Ruanda und Sierra Leone leistete (2016)
  • das von 16 Architekturstudierenden der Technischen Universität Kaiserslautern getragene Bauprojekt Spinelli Barracks Mannheim, bei dem diese gemeinsam mit Flüchtlingen einen Holz-Pavillon auf einem ehemaligen Kasernengelände des US-Militärs entwarfen, planten und errichteten, das den Bewohnerinnen und Bewohnern in der Erstaufnahmeeinrichtung inzwischen als Begegnungsstätte und Rückzugsort dient (2017)
  • der Medizinstudent Philipp Humbsch von der Charité - Universitätsmedizin Berlin aus Frankfurt/Oder. Er ist Urheber und Motor der Initiative "Jeder kann ein Held sein", die seit 2016 insbesondere Grundschüler in strukturschwachen Gebieten Bran-denburgs kostenlos in Erster Hilfe unterrichtet und sie dadurch zugleich für weiteres ehrenamtliches Engagement in freiwilligen Hilfsorganisationen des Bevölkerungs-schutzes sensibilisiert (2018).    
  • die Medizinstudentin Wiebke Gehm von der Universität Rostock, leitendes Mit-glied der studentischen Initiative "TNA – Tommy nicht allein", bei der sich Studie-rende seit 2015 in ihrer Freizeit um hilfsbedürftige Patientinnen und Patienten in der Rostocker Kinderklinik kümmern (2019).    

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