Professor Dr. Dr. h.c. Michael Hoch/Universität Bonn ist „Rektor des Jahres“

10.02.20

Deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind mit ihren Hochschulleitungen insgesamt zufrieden

Professor Dr. Dr. h.c. Michael Hoch, Rektor der Universität Bonn, erhält die Auszeichnung „Rektor/Präsident des Jahres“, die der Deutsche Hochschulverband (DHV) zum zwölften Mal vergibt. Mit dem von Santander Universitäten im Rahmen der Kooperation mit dem DHV gestifteten Preis würdigt die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine vorbildliche Amtsführung. Der Preisträger wurde in einer Online-Umfrage unter den fast 32.000 Mitgliedern des Verbandes ermittelt. An der Abstimmung vom 12. November bis 13. Dezember 2019 nahmen 4.788 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler teil.

Mit der Prädikatsnote 1,55 erzielte Professor Hoch die Bestbewertung. Dem Biologen bescheinigten die meisten Kolleginnen und Kollegen, „kooperativ, koproduktiv, kommunikativ, konsensual“ zu agieren. Denkbar knapp hinter Hoch folgt Professor Dr. Stephan Dabbert, Rektor der Universität Hohenheim und Sieger des Jahres 2016, mit einer Note von 1,56. Auf Rang drei und vier liegen der Rektor der Universität Münster und Sieger des Jahres 2018, Professor Dr. Johannes Wessels, und der Präsident der Universität Bayreuth, Professor Dr. Stefan Leible, mit einer Bewertung von 1,70 bzw. 1,89. Platz fünf geht an den Rektor der RWTH Aachen, Professor Dr. Ulrich Rüdiger, mit einer Note von 1,90.

Für das Rektorenranking wurden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gefragt, inwieweit sie die jeweiligen Amtsinhaberinnen und Amtsinhaber als geeignet zur Leitung der Hochschule ansehen. Dabei konnten sie ihre an Schulnoten orientierte Bewertung auf sechs Stufen von „ideale Besetzung“ (Note 1) bis „denkbar schlechteste Besetzung“ (Note 6) angeben. Im Durchschnitt beurteilen knapp 70 Prozent der Befragten die eigene Hochschulleitung überwiegend positiv. Dabei sieht mehr als ein Viertel (26 Prozent) ihre jeweilige Führungspersönlichkeit als „ideale Besetzung“ an. Über alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemittelt, erhielten die deutschen Rektorinnen und Rektoren bzw. Präsidentin-nen und Präsidenten von den Wissenschaftlerinnen und WissenschaftlernDer besseren Lesbarkeit halber gelten alle maskulinen Personen- und Funktionsbezeichnungen auf unseren Seiten für Frauen und Männer in gleicher Weise. Es gilt: Pronuntiatio sermonis in sexu masculino ad utrumque sexum plerumque porrigitur (Corpus Iuris Civilis Dig. 50,16,195, veröffentlicht 533 n. Chr.), übersetzt: Die Redeform im männlichen Geschlecht erstreckt sich für gewöhnlich auf beide Geschlechter. die Durchschnittsnote „Befriedigend plus“ (2,72). Auch wenn der diesjährigen Sieger Hoch nach dem Erfolg der Universität Bonn in der Exzellenzstrategie als „Exzellenzschmied“ gefeiert wird, spielt in den meisten Bewertungen der Erfolg oder Misserfolg in dem Prestigewettbewerb keine ausschlaggebende Rolle.

In die Bewertung kamen nur Hochschulen mit Rektorinnen und Rektoren bzw. Präsidentinnen und Präsidenten, die zu Beginn der Abstimmung mindestens 100 Tage im Amt waren und für die mindestens 30 Bewertungen abgegeben wurden. Die wissenschaftliche Leitung und Durchführung des Rankings, das schließlich 57 Hochschulen erfasste, lag in den Händen des Zentrums für Evaluation und Methoden der Universität Bonn. Das detaillierte Ergebnis ist in der März-Ausgabe der Zeitschrift „Forschung & Lehre“ zu finden und kann unter dem Link www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/presse/ranking-dhv_2020.pdf abgerufen werden.

Der Preis „Präsident/Rektor des Jahres“ wird im Rahmen der Gala der Deutschen Wissenschaft verliehen, die am 6. April 2020 am Vorabend des 70. DHV-Tags in Berlin stattfinden wird. Mit dem von Santander Universitäten bereits zum fünften Mal gestifteten Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro soll der Preisträger ein hochschulbezogenes Projekt finanzieren.


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