DHV sagt "Gala der Deutschen Wissenschaft" und DHV-Tag ab

10.03.20

Kempen: "Gesundheit hat Vorrang"

Die "Gala der Deutschen Wissenschaft" und der DHV-Tag, die am 6. April bzw. 7. April 2020 in Berlin stattfinden sollten, entfallen in diesem Jahr. Auch das DHV-HRK-Fundraising-Symposium wird nicht durchgeführt. Die mit dem DHV-Tag verbundene Delegiertenversammlung wird jedoch verschoben, ein neuer Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Auf Grund der zunehmenden Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV2 hat sich der Deutsche Hochschulverband (DHV) zu diesem Schritt veranlasst gesehen. Insbesondere die Preisträgerinnen und Preisträger, die auf der "Gala der Deutschen Wissenschaft" in einem ihnen gebührenden Rahmen ausgezeichnet worden wären, bittet der DHV um Verständnis für diese Absage. Vergleichbares gilt für die Laudatorinnen und Laudatoren sowie die Vortragenden der diesjährigen öffentlichen Veranstaltung des DHV-Tages und für die Partner und Sponsoren des DHV.

"Die Entscheidung ist schweren Herzens gefallen", erklärte der Präsident des DHV, Professor Dr. Bernhard Kempen. "Die Gesundheit der an den Veranstaltungen teilnehmenden Personen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft hat aber Vorrang. Zu den Fürsorgepflichten eines Veranstalters gehört es, seine Gäste nicht unnötig Gefahren auszusetzen."

Nach der Risikoeinschätzung des Virus durch das Robert-Koch-Institut und dessen Handlungsempfehlungen für Großveranstaltungen ist es nach Ansicht des DHV nicht verantwortbar, Gala und DHV-Tag mit über 350 Teilnehmern durchzuführen. "Gerade einer Vereinigung von Wissenschaftlerinnen und WissenschaftlernDer besseren Lesbarkeit halber gelten alle maskulinen Personen- und Funktionsbezeichnungen auf unseren Seiten für Frauen und Männer in gleicher Weise. Es gilt: Pronuntiatio sermonis in sexu masculino ad utrumque sexum plerumque porrigitur (Corpus Iuris Civilis Dig. 50,16,195, veröffentlicht 533 n. Chr.), übersetzt: Die Redeform im männlichen Geschlecht erstreckt sich für gewöhnlich auf beide Geschlechter. steht es gut an, dem Rat und der Expertise von Fachkolleginnen und -kollegen zu folgen", so Kempen. Die Absage liege auch auf der Linie anderer Wissenschaftseinrichtungen wie der Deutschen Forschungsgemeinschaft, die u.a. die diesjährige Verleihung des renommierten Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises verschoben habe, um Infektionsrisiken zu minimieren und einer weiteren Verbreitung des Virus einen Riegel vorzuschieben.


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