Der Landesverband Bremen


Der Landesverband

Der Landesverband Bremen im Deutschen Hochschulverband setzt sich speziell für die Interessen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den Hochschulen ein. Er nimmt im Rahmen von Gesetzgebungsverfahren, die das Hochschul- und Beamtenrecht betreffen, an Anhörungen teil und gibt hierzu Stellungnahmen ab. Des Weiteren hält er Kontakt zu den hochschulpolitisch Handelnden in Bremen.


Landesvorsitzender Bremen

Universitätsprofessor Dr.habil. Stefan Bornholdt
Universität Bremen
FB 01: Physik/Elektrotechnik
Institut für Theoretische Physik
E-Mail: bornholdt@itp.uni-bremen.de


Landesgeschäftsführerin

Rechtsanwältin Dr. iur. Ulrike Preißler
Rheinallee 18-20
53173 Bonn
Tel. 0228/902 66-55
E-Mail: preissler@hochschulverband.de


Aus dem Jahresbericht 2019

Neuwahl und politische Gespräche

Mit der neu gewählten Wissenschaftssenatorin Dr. Schilling konnte der Landesverband bereits kurze Zeit nach ihrem Dienstantritt zu einem ersten hochschulpolitischen Meinungsaustausch zusammenkommen. Vor der Neubesetzung der Senatorenämter hatte der Landesverbandsvorsitzende noch einen Gesprächstermin bei der alten Regierung, bei Herrn Staatsrat Kück, wahrgenommen und sich – auch mit entsprechenden schriftlichen Formulierungsvorschlägen – für die Verbesserung der Besoldung und des Hochschulrechts in Bremen eingesetzt.

Stellungnahmen

In 2019 sind zahlreiche Stellungnahmen durch den Landesverband erarbeitet worden:

  • zum Wissenschaftsplan 2025,
  • zum 5. Hochschulreformgesetz,
  • zum Dienst- und Versorgungsrecht sowie
  • zur Anpassung der Besoldungs- und Versorgungsbezüge.

Der Landesverband hat sich intensiv dafür eingesetzt, dass die Finanzen für den Wissenschaftssektor in der Freien Hansestadt nachhaltig erhöht werden und dass die Besoldung und die Ausstattung in den Hochschulen sowie den außeruniversitären Forschungseinrichtungen verbessert werden.


Aktuelles und Sachthemen



Besoldungsanpassung 2021

In der Freien Hansestadt Bremen sind in 2020 die Grundgehälter und auch der Grundleistungsbezug jeweils um 3,2 Prozent erhöht worden und betragen derzeit:
W1=4.657,68 Euro, W2=5.291,02 Euro, W3=6.397,38 Euro. Zum 1. Januar 2021 wird diese Besoldung nochmal um 1,4 Prozent erhöht. Die W-Grundgehälter werden also ab dem Jahr 2021 sich auf folgende Summen belaufen: W1=4.712,75 Euro, W2=5.365,09 Euro, W3=6.486,94 Euro. Der Grundleistungsbezug, der komplettierend zum W2- und W3-Grundgehalt regelmäßig gewährt wird, wird ab 2021 den Betrag von 727,97 Euro ausmachen.











Besoldungsanpassung in der Freien Hansestadt Bremen

Mit dem Gesetz zur Neuregelung der Anpassung der Besoldungs- und
Beamtenversorgungsbezüge 2013/2014 vom 25. November 2014 ist auch in
Bremen die angekündigte Dynamisierung als Replik auf das Urteil in
Nordrhein-Westfalen erlassen worden. Der Verwaltungsgerichthof für das Land Nordrhein-Westfalen hatte die auch in diesem Bundesland vorgesehene Nullrunde für Beamte im Juli 2014 für verfassungswirdrig erklärt. Da in Bremen ebenfalls eine Nullrunde geplant war, hat der bremische Gesetzgeber vorsorglich bei der Besoldungsanpassung nun nachgebessert. 

Die W-Grundgehälter in Bremen sind dadurch erhöht worden. Das W 1-Grundgehalt beläuft sich auf 4.002,10 Euro. Ein W 2-Grundgehalt wird in Höhe von 4.556,07 Euro ausgezahlt und das W 3-Grundgehalt wird in Höhe von 5.508,75 Euro gewährt. Die Grundleistungsbezüge, die zum W 2- und W 3-Grundgehalt gewährt werden, betragen nunmehr 618,20 Euro. 

Das Gesetz finden Sie unter: https://ssl.bremen.de/senatskanzlei/sixcms/media.php/13/2014_11_28_GBl_Nr_0123_G+Neureg+Besoldung_Beamtenversorgung_signed.pdf



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