Der Landesverband Bremen


Der Landesverband

Der Landesverband Bremen im Deutschen Hochschulverband setzt sich speziell für die Interessen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den Hochschulen ein. Er nimmt im Rahmen von Gesetzgebungsverfahren, die das Hochschul- und Beamtenrecht betreffen, an Anhörungen teil und gibt hierzu Stellungnahmen ab. Des Weiteren hält er Kontakt zu den hochschulpolitisch Handelnden in Bremen.


Landesvorsitzender Bremen

Universitätsprofessor Dr.habil. Stefan Bornholdt
Universität Bremen
FB 01: Physik/Elektrotechnik
Institut für Theoretische Physik
E-Mail: bornholdt@itp.uni-bremen.de


Landesgeschäftsführerin

Rechtsanwältin Dr. iur. Ulrike Preißler
Rheinallee 18-20
53173 Bonn
Tel. 0228/902 66-55
E-Mail: preissler@hochschulverband.de


Aus dem Jahresbericht 2020

Verlängerung der Beschäftigungszeit
In der ersten Jahreshälfte war die Arbeit des Landesverbandes durch Corona-Themen geprägt. So hat sich der Landesverband mit Erfolg bei der Senatorischen Behörde dafür einsetzen können, dass auch für verbeamtetes Nachwuchspersonal in Bremen (Juniorprofessuren und Akademische Ratsstellen) coronabedingte Verlängerungen ins Bremische Hochschulgesetz aufgenommen wurden – wie sie der DHV bereits erfolgreich auch für das nach WissZeitVG beschäftigte wissenschaftliche Personal beim Bund gefordert hatte. Mit diesen Verlängerungsmöglichkeiten wird dem verbeamteten und angestellten Nachwuchs in Bremen eine bessere Möglichkeit eröffnet, das angestrebte Qualifizierungsziel trotz der teilweise erheblichen Einschränkungen für die Lehre und Forschung aufgrund der Pandemie zu erreichen.

Novellierung des Reisekostenrechts
Zur geplanten Novelle des Reisekostenrechts hat der Landesverband eine Stellungnahme abgegeben mit dem Ziel, Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern künftig ein deutlich flexibleres Reisen – und damit auch Arbeiten – zu ermöglichen.

Übernahmepläne für die Jacobs University
In der zweiten Jahreshälfte wurde bekannt, dass ein Konsortium von Investoren Interesse daran hat, Gesellschaftsanteile an der Jacobs University zu übernehmen. Die DHV-Vertreter an der Jacobs University haben daraufhin scharf kritisiert, dass die Faculty – die Vertretung der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer – in diese Pläne in keiner Weise einbezogen worden sei. Der Landesverbandsvorsitzende führte mehrere informelle politische Gespräche und mahnte an, bei einer Neuausrichtung der Jacobs University – insbesondere auch hinsichtlich der Forschungsschwerpunkte – vor dem Hintergrund der Finanzierung darauf zu achten, dass auch die Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer sowie die Hochschulleitung von der Senatorischen Behörde an diesem Prozess frühzeitig beteiligt werden.


Aktuelles und Sachthemen



Besoldungsanpassung 2021

In der Freien Hansestadt Bremen sind in 2020 die Grundgehälter und auch der Grundleistungsbezug jeweils um 3,2 Prozent erhöht worden und betragen derzeit:
W1=4.657,68 Euro, W2=5.291,02 Euro, W3=6.397,38 Euro. Zum 1. Januar 2021 wird diese Besoldung nochmal um 1,4 Prozent erhöht. Die W-Grundgehälter werden also ab dem Jahr 2021 sich auf folgende Summen belaufen: W1=4.712,75 Euro, W2=5.365,09 Euro, W3=6.486,94 Euro. Der Grundleistungsbezug, der komplettierend zum W2- und W3-Grundgehalt regelmäßig gewährt wird, wird ab 2021 den Betrag von 727,97 Euro ausmachen.











Besoldungsanpassung in der Freien Hansestadt Bremen

Mit dem Gesetz zur Neuregelung der Anpassung der Besoldungs- und
Beamtenversorgungsbezüge 2013/2014 vom 25. November 2014 ist auch in
Bremen die angekündigte Dynamisierung als Replik auf das Urteil in
Nordrhein-Westfalen erlassen worden. Der Verwaltungsgerichthof für das Land Nordrhein-Westfalen hatte die auch in diesem Bundesland vorgesehene Nullrunde für Beamte im Juli 2014 für verfassungswirdrig erklärt. Da in Bremen ebenfalls eine Nullrunde geplant war, hat der bremische Gesetzgeber vorsorglich bei der Besoldungsanpassung nun nachgebessert. 

Die W-Grundgehälter in Bremen sind dadurch erhöht worden. Das W 1-Grundgehalt beläuft sich auf 4.002,10 Euro. Ein W 2-Grundgehalt wird in Höhe von 4.556,07 Euro ausgezahlt und das W 3-Grundgehalt wird in Höhe von 5.508,75 Euro gewährt. Die Grundleistungsbezüge, die zum W 2- und W 3-Grundgehalt gewährt werden, betragen nunmehr 618,20 Euro. 

Das Gesetz finden Sie unter: https://ssl.bremen.de/senatskanzlei/sixcms/media.php/13/2014_11_28_GBl_Nr_0123_G+Neureg+Besoldung_Beamtenversorgung_signed.pdf



Stellungnahmen