Der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern


Der Landesverband

Der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern im Deutschen Hochschulverband setzt sich speziell für die Interessen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den Hochschulen ein. Er nimmt im Rahmen von Gesetzgebungsverfahren, die das Hochschul- und Beamtenrecht betreffen, an Anhörungen teil und gibt hierzu Stellungnahmen ab. Des Weiteren hält er Kontakt zu den hochschulpolitisch Handelnden in Mecklenburg-Vorpommern.


Landesvorsitzender Mecklenburg-Vorpommern

Universitätsprofessor Dr.med. Rüdiger Köhling
Universität Rostock
Medizinische Fakultät,
Institut für Physiologie / Arbeitsgruppe Neurophysiologie
E-Mail: ruediger.koehling@uni-rostock.de


Landesgeschäftsführerin

Rechtsanwältin Dr. iur. Vanessa AdamLL.M. (Univ. of Leicester, UK)
Rheinallee 18-20
53173 Bonn
Tel.:  0228 / 902 66-49
Fax: 0228 / 902 66-85
email: adam@hochschulverband.de 


Aus dem Jahresbericht 2020

Aktivitäten
Die Aktivitäten des Landesverbandes wurden im Jahr 2020 stark von der Corona-Pandemie beeinträchtigt. Zu Jahresbeginn 2020 fanden in Mecklenburg-Vorpommern erste Abstimmungen mit dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur statt, die der Planung der Hochschulpolitischen Konferenz in Mecklenburg-Vorpommern 2020 dienten. Aufgrund der sich verschärfenden Corona-Lage fand am 15.4.2020 statt des ursprünglich geplanten Präsenztermins eine Telefonkonferenz mit dem Ministerium unter Leitung von Frau Staatssekretärin Bowen und Vertretern der Verbände statt. Für den Landesverband nahm der Vorsitzende teil.
Die Hochschulpolitische Konferenz wurde für den 12.11.2020 in der Hochschule für Musik und Theater Rostock zum Thema „Gute Lehre, gutes Studium“ geplant. Von Seiten des DHV hatte sich Herr Professor Brachmann, Universität Rostock, zur Übernahme eines Vortrags bereit erklärt. Herr Professor Köhling war als Teilnehmer der abschließenden Podiumsdiskussion vorgesehen. Kurzfristig wurde im Oktober 2020 durch das Ministerium entschieden, die Konferenz aufgrund der Corona-Lage zu verschieben; ein Termin im Frühjahr/Sommer 2021 wurde in Aussicht gestellt.


Aktuelles und Sachthemen


Reform der W-Besoldung in Mecklenburg-Vorpommern

Newsletter 08/2014

(Ad) Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat die W-Besoldung aufgrund des Urteils des Bundesverfassungsgerichts vom 14. Februar 2014 reformiert. Rückwirkend zum 1.1.2013 wurde das W2-Grundgehalt um 600 Euro und das W3-Grundgehalt um 500 Euro erhöht. Das W1-Grundgehalt ist nicht von der Erhöhung erfasst. Berufungs- und Bleibeleistungsbezüge sowie besondere Leistungsbezüge werden mit der Erhöhung des Grundgehalts bis zum jeweiligen Erhöhungsbetrag, höchstens aber bis zu 75% der Leistungsbezüge verrechnet. Funktionsleistungsbezüge für die nebenamtliche Wahrnehmung von Aufgaben in der Hochschulselbstverwaltung werden nicht angerechnet. Für Professorinnen und Professoren, die ab dem 1. Juli 2013 bis zum Inkrafttreten des Gesetzes am 19. Juli 2014 in den Landesdienst eingetreten sind, erhöht sich der Konsumtionsbetrag prozentual in gleichem Maße wie die zwischenzeitlich stattgefundenen linearen Erhöhungen der Grundgehälter zum 31.07.2013 und zum 1.1.2014 um jeweils 2%. Unter Berücksichtigung der Reform der W-Besoldung sowie der linearen Erhöhungen beträgt das W2-Grundgehalt damit aktuell 5.179,66 Euro, das W3-Grundgehalt 6.037,72 Euro.


Gesetzentwurf zur Reform der W-Besoldung in Mecklenburg-Vorpommern vorgelegt

Newsletter 01/2014

(Ad) Das zuständige Finanzministerium Mecklenburg-Vorpommern hat im Dezember 2013 einen Gesetzentwurf zur Reform der W-Besoldung vorgelegt. Damit soll die Professorenbesoldung in Mecklenburg-Vorpommern den Vorgaben des Urteils des Bundesverfassungsgerichts vom 14. Februar 2012 (Az. 2 BvL 4/10) entsprechend ausgestaltet werden. Der Gesetzentwurf sieht eine Anhebung des Grundgehaltes um 600 Euro in der Besoldungsgruppe W 2 sowie eine Anhebung um 500 Euro in der Besoldungsgruppe W 3 rückwirkend zum 1. Januar 2013 vor. Das W1-Grundgehalt für Juniorprofessuren wird nicht angehoben. Für bis zum Verkündungstermin des Gesetzes in den Landesdienst eingetretene W2- und W3-Professoren sollen sich die bereits festgesetzten bzw. vereinbarten Leistungsbezüge bis zur Höhe des jeweiligen Erhöhungsbetrags verringern. Dabei werden die Leistungsbezüge nicht voll, sondern höchsten zu 75% verringert, 25% der Leistungsbezüge sollen gemäß dem Entwurf anrechnungsfrei bleiben. Der Gesetzentwurf soll nach der derzeit noch laufenden Anhörung der Verbände und Hochschulen in den Landtag eingebracht werden und im Laufe des Jahres 2014 in Kraft treten. 


Stellungnahmen