Der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern


Der Landesverband

Der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern im Deutschen Hochschulverband setzt sich speziell für die Interessen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den Hochschulen ein. Er nimmt im Rahmen von Gesetzgebungsverfahren, die das Hochschul- und Beamtenrecht betreffen, an Anhörungen teil und gibt hierzu Stellungnahmen ab. Des Weiteren hält er Kontakt zu den hochschulpolitisch Handelnden in Mecklenburg-Vorpommern.


Landesvorsitzender Mecklenburg-Vorpommern

Universitätsprofessor Dr.med. Rüdiger Köhling
Universität Rostock
Medizinische Fakultät,
Institut für Physiologie / Arbeitsgruppe Neurophysiologie
E-Mail: ruediger.koehling@uni-rostock.de


Landesgeschäftsführerin

Rechtsanwältin Dr. iur. Vanessa AdamLL.M.
Rheinallee 18-20
53173 Bonn
Tel.:  0228 / 902 66-49
Fax: 0228 / 902 66-85
email: adam@hochschulverband.de 


Aus dem Jahresbericht 2019

Neues Hochschulgesetz

Die Aktivitäten des Landesverbandes waren im Jahr 2019 stark durch die kritische Begleitung der bereits 2018 in die Wege geleiteten Reform des Landeshochschulgesetzes geprägt. Im April 2019 führte der Landesverband dazu ein Gespräch mit Herrn Staatssekretär Schröder, in dem intensiv über die Gesetzesreform, aber auch über weitere Themen wie z. B. die Situationdes wissenschaftlichen Nachwuchses im Land diskutiert wurde. Im Mai 2019 wurde der Regierungsentwurf des Landeshochschulgesetzes veröffentlicht, zu dem der Landesverband zunächst im Rahmen einer schriftlichen Anhörung durch den Bildungsausschuss des Landtages ausführlich Stellung nahm. Der Landesverbandsvorsitzende trug die wesentlichen Positionen des DHV zudem in einer mündlichen Anhörung vor dem Bildungsausschuss im September 2019 vor. Positiv bewertete der Landesverband u.a. verschiedene personalrechtliche Verbesserungen im Gesetz wie beispielsweise neue Verbeamtungsmöglichkeiten des wissen-schaftlichen Personals. Enttäuscht war der Landesverband dagegen davon, dass die ursprünglich geplante Abkehr von der Akkreditierungspflicht nicht umgesetzt wurde. Auch die Umsetzung der Vorgaben der sogenannten MHH-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Hochschulorganisation ist aus Sicht des DHV nicht konsequent erfolgt. Das neue Landeshochschulgesetz ist im Dezember 2019 in Kraft getreten.

Sechste Hochschulpolitische Konferenz

Am 21. November 2019 fand in Greifswald die SechsteHochschulpolitische Konferenz zum Thema „Wissenschaft und Wahrheit“ statt. Die Konferenz befasste sich mit dem Spannungsfeld, in dem sich die Wissenschaft heutzutage befindet. Das Grußwort wurde durch die Wissenschaftsministerin Martin gesprochen, die im Mai 2019 zur Ministerinernannt worden war, nachdem die ehemalige Ministerin Hesse Landtagspräsidentin geworden war. Der Landesverband war an der Planung der Hochschulpolitischen Konferenz beteiligt und der Landesverbandsvorsitzende nahm für den DHV am Abschlusspodium der Veranstaltung teil.


Aktuelles und Sachthemen


Reform der W-Besoldung in Mecklenburg-Vorpommern

Newsletter 08/2014

(Ad) Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat die W-Besoldung aufgrund des Urteils des Bundesverfassungsgerichts vom 14. Februar 2014 reformiert. Rückwirkend zum 1.1.2013 wurde das W2-Grundgehalt um 600 Euro und das W3-Grundgehalt um 500 Euro erhöht. Das W1-Grundgehalt ist nicht von der Erhöhung erfasst. Berufungs- und Bleibeleistungsbezüge sowie besondere Leistungsbezüge werden mit der Erhöhung des Grundgehalts bis zum jeweiligen Erhöhungsbetrag, höchstens aber bis zu 75% der Leistungsbezüge verrechnet. Funktionsleistungsbezüge für die nebenamtliche Wahrnehmung von Aufgaben in der Hochschulselbstverwaltung werden nicht angerechnet. Für Professorinnen und Professoren, die ab dem 1. Juli 2013 bis zum Inkrafttreten des Gesetzes am 19. Juli 2014 in den Landesdienst eingetreten sind, erhöht sich der Konsumtionsbetrag prozentual in gleichem Maße wie die zwischenzeitlich stattgefundenen linearen Erhöhungen der Grundgehälter zum 31.07.2013 und zum 1.1.2014 um jeweils 2%. Unter Berücksichtigung der Reform der W-Besoldung sowie der linearen Erhöhungen beträgt das W2-Grundgehalt damit aktuell 5.179,66 Euro, das W3-Grundgehalt 6.037,72 Euro.


Gesetzentwurf zur Reform der W-Besoldung in Mecklenburg-Vorpommern vorgelegt

Newsletter 01/2014

(Ad) Das zuständige Finanzministerium Mecklenburg-Vorpommern hat im Dezember 2013 einen Gesetzentwurf zur Reform der W-Besoldung vorgelegt. Damit soll die Professorenbesoldung in Mecklenburg-Vorpommern den Vorgaben des Urteils des Bundesverfassungsgerichts vom 14. Februar 2012 (Az. 2 BvL 4/10) entsprechend ausgestaltet werden. Der Gesetzentwurf sieht eine Anhebung des Grundgehaltes um 600 Euro in der Besoldungsgruppe W 2 sowie eine Anhebung um 500 Euro in der Besoldungsgruppe W 3 rückwirkend zum 1. Januar 2013 vor. Das W1-Grundgehalt für Juniorprofessuren wird nicht angehoben. Für bis zum Verkündungstermin des Gesetzes in den Landesdienst eingetretene W2- und W3-Professoren sollen sich die bereits festgesetzten bzw. vereinbarten Leistungsbezüge bis zur Höhe des jeweiligen Erhöhungsbetrags verringern. Dabei werden die Leistungsbezüge nicht voll, sondern höchsten zu 75% verringert, 25% der Leistungsbezüge sollen gemäß dem Entwurf anrechnungsfrei bleiben. Der Gesetzentwurf soll nach der derzeit noch laufenden Anhörung der Verbände und Hochschulen in den Landtag eingebracht werden und im Laufe des Jahres 2014 in Kraft treten. 


Stellungnahmen