Der Landesverband Schleswig-Holstein


Der Landesverband

Der Landesverband Schleswig-Holstein im Deutschen Hochschulverband setzt sich speziell für die Interessen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den Hochschulen ein. Er nimmt im Rahmen von Gesetzgebungsverfahren, die das Hochschul- und Beamtenrecht betreffen, an Anhörungen teil und gibt hierzu Stellungnahmen ab. Des Weiteren hält er Kontakt zu den hochschulpolitisch Handelnden in Schleswig-Holstein.


Landesvorsitzender Schleswig-Holstein

Universitätsprofessor Dr. Felix Tuczek
Institut für Anorganische Chemie
Christian Albrechts Universität Kiel
Tel.-Nr. 0431/880 1410
email: ftuczek@ac.uni-kiel.de


Landesgeschäftsführer

Rechtsanwalt Dr.iur. Sven Hendricks
Rheinallee 18-20
53173 Bonn
Tel.: 0228 / 902 66-44
Fax: 0228 / 902 66-85
email: hendricks@hochschulverband.de


Aus dem Jahresbericht 2019

Hochschulpolitischer Austausch

In einem Treffen mit dem hochschulpolitischen Sprecher und stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CDU im schleswig-holsteinischen Landtag, Tim Brockmann, haben sich der Landesverbandsvorsitzende und der Landesgeschäftsführer u.a. zum Thema „Finanzierung der Hochschulen in Schleswig-Holstein“ ausgetauscht. Neben der von der Landesregierung angeschobenen Sanierung der Hochschulliegenschaften konnten die höheren Personalkosten der Universitäten durch eine faktisch stagnierende Landesfinanzierung nicht abgedeckt werden, was seitens des Landesverbandes wiederholt moniert wurde. Hier war man sich einig, dass zukünftig neue finanzielle Impulse für die Hochschulen im Land gesetzt werden müssen. Thematisiert wurde daneben eine mögliche Revision des Wegfalls der Anwesenheitspflicht in Vorlesungen.

Stellungnahme zum Verschleierungsverbot

Die CAU Kiel hat ein Verbot der Vollverschleierung ausgesprochen. Der Landesverband hat in schriftlicher und mündlicher Form zum Gesetzentwurf der AfD-Fraktion, der ein Gesichtsverhüllungsverbot im Gesetz über die Hochschulen und das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein vorsieht, Stellung bezogen und deutlich gemacht, dass Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit eines pauschalen Verbotes bestehen. Er hat andererseits darauf hingewiesen, dass sich für bestimmte Bereiche der Hochschule, in denen die Kommunikation und Identifizierung notwendige Voraussetzungen für den Lern- oder Prüfungserfolg sind, nach seiner Auffassung Verbote rechtfertigen ließen. Nach kontroversen Debatten im Parlament und der Öffentlichkeit wurde auf Antrag der Fraktionen von FDP und CDU eine mündliche Anhörung im Wissenschaftsausschuss des Landtages zu diesem Thema durchgeführt. Der Landesverband hat dort erneut seine differenzierte Position deutlich machen können.

 


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